Montag, 13. März 2017

Zwischenstand Wayuu mochila


Wieder ist eine Woche ins Land gezogen, der Fortschritt der Tasche wird immer langsamer. Die Daumen wollten nicht so, wie ich wollte, daher habe ich nur einen Mustersatz geschafft.

Dafür habe ich mir aber eine neue Kumihimo Scheibe gemacht und mit der Kordel angefangen.


Wenn man erst einmal Trick raus hat, wie sich nicht alles verheddert, geht das recht fix. 

Dienstag, 7. März 2017

Wayuu mochila Fortschritt


Hier mal der Stand meiner Wayuu mochila bag. Zwischen 3 und 4 Runden schaffe ich maximal am Tag. Der häufige Farbwechsel nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.

Dadurch das ich nur in die hinteren Mashenglieder häkele, wird es noch etwas anstrengender, da ich oft zwischen die Wolle gerate. 

Sollte ich wirklich noch so eine Tasche häkeln wollen, dann nicht mehr mit so häufigem Farbwechsel. Ich denke, es wird noch einiges an Zeit ins Land ziehen, eh ich die Tasche fertig habe.

Montag, 6. März 2017

Kumihimo


Da mir heute die Finger vom vielen Tapestry häkeln zu weh taten, habe ich mich schon mal mit Kumihimo beschäftigt. Das ist eine alte japanische Flechtkunst.

Mit dieser Technik möchte ich die Kordel für meine Wayuu mochila machen. Natürlich wollte ich die Probekordel ja nicht einfach nur so machen, also habe ich einen kleinen Anhänger für den Autoschlüssel gemacht.

Wie das geht wird in diesem Video sehr schön erklärt. 

Da ich aber nicht weiß, ob mir das Spaß macht, habe ich mir die Scheibe, die man dazu braucht natürlich nicht gekauft, sondern selber gemacht.


Sie ist zwar nicht schön, aber zum probieren reicht es. 
Leider hat sie zu wenig Kerben für die Kordel für die mochila, da ich diese mit 5 Farben machen möchte. Also werde ich morgen wohl noch ein paar Kerben rein sägen müssen.

Montag, 27. Februar 2017

Boden für Wayuu mochila



Mein 2. Versuch mit 8 Mustersätzen. Leider ist er wieder nicht flach geworden. Oben vor dem Bügeln.

Nach dem Bügeln:



Er ist zwar wieder gewölbt. Ich werde ihn aber trotzdem lassen, da er mir gefällt. 

Ich schätze mal das Beulen kommt durch den unsichtbaren Rundenabschluß. Die 1. Masche ist nur eine Aufbauluftmasche und die Runde schließt man mit einer Kettmasche in die 2. Masche. Dadurch verschiebt sich der Rundenanfang auch mehr als sonst.

Bei mir sieht man den Rundenanfang trotzdem ein wenig, da durch das Mitführen der ganzen Farben die Fäden beim Übergang zu sehen waren, wie am Anfang bei dem Lila. Später bin ich einfach dazu übergegangen die letzte Masche tiefer zu stechen, dadurch sieht man die anderen Fäden nicht mehr so, aber es entsteht eine kleine Wulst. Die gefällt mir persönlich besser.

Gehäkelt habe ich nach meinem eigenen Muster.


Freitag, 24. Februar 2017

1. Versuch Boden mochila



Das war der erste Versuch für den Boden mit 8 Maschen. Es hat sich aber gewölbt. Also hab ich wieder geribbelt, weil es mir nicht gefiel und einen neuen Versuch mit 6 Maschen gestartet.


Sehr schnell stellte sich raus, das beult noch mehr. Da mir dieses Muster aber so gut gefiel, hab ich trotzdem weiter gehäkelt.



240 Maschen für den Boden sind wohl doch ein wenig viel. So gefällt mir das Muster ja echt gut. Nur ist es wohl eher ein Spitzhut.

Was ich aus dem Spitzhut mache, weiß ich noch nicht genau. Ich werde mal versuchen ob ich Ihn etwas flacher gebügelt bekomme und dann mache ich vielleicht einen Beutel für meine Wolle daraus.

Der nächste Versuch wird nochmal mit 8 Maschen, aber ich werde diesmal direkt alle Fäden mit einhäkeln, denn man merkt sofort, bis wo nur 3 Fäden mitgeführt wurden. Vielleicht beult es sich ja dann nicht mehr so. (Die Hoffnung stirbt zuletzt).

Freitag, 17. Februar 2017

Sustrum Weste


Ich habe es geschafft. Die Weste ist fertig. Es hat zwar einiges an Nerven gekostet, da meine Strickkenntnisse ja nicht so toll sind, aber das Ergebnis gefällt mir.


Die Anleitung zu der Weste gibt es hier.


Gestrickt habe ich mit NS. 4 und Merino Lifestyle von Wollträume. Die Farbe war das November Unikat von 2016.

Laut Anleitung hätte ich 600g Wolle gebraucht. Da ich aber 80 cm Länge statt der angegebenen 70 cm bei Gr 54/56 brauche, habe ich 770g verstrickt. 

Zuerst sah es so aus, als wäre die Weste trotzdem zu kurz. Nach dem Spannen ging es aber dann. Ich dachte schon ich müsste noch ein Stück dran stricken.


So habe ich nun die erste selber gestrickte Weste in meinem Leben.
Ich bin allerdings froh, das ich endlich fertig bin, denn ich hab zwischendurch die Lust verloren.

Dienstag, 14. Februar 2017

Verschiedene Arten von festen Maschen


Die ersten Versuche, welche fm ich für die Wayuu mochila nehmen werde.

Links sind die normalen fm, wie ich sie bis jetzt immer gehäkelt habe. Im englischen werden sie mit yo (yarn over) bezeichnet. Bisher kannte ich keine andere Art. Sie werden trotz das ich sehr fest häkel relativ weich.

In der Mitte die fm werden im englischen mit yu (yarn under) bezeichnet. Sie werden sehr fest und sind für mich kaum zu häkeln wegen meiner Daumen.

Hier kann man schön den Unterschied zwischen yo und yu sehen.

Rechts die fm habe ich bei http://amigurumiwelt.blogspot.de gefunden. Dort werden sie Block fm genannt. Es ist eine Mischung aus yu und yo. Diese Maschen werden nicht ganz so fest wie die yu, aber fester als die yo. Ich denke die werde ich benutzen. 

Dann hab ich mich noch auf die Suche nach einem unsichtbaren Rundenabschluß gemacht und bin ich bei youtube über dieses Video gestolpert. Ab der 17. Minute wird dort der Rundenabschluß bei fm erklärt. Vorher sind halbe Stäbchen und Stäbchen dran. Natürlich habe ich das auch sofort ausprobiert.

  
Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da man das Knäuel zum Schluß immer durch die Schlaufe ziehen muss, aber es sieht gut aus. Den Knoten, der dabei entsteht fühlt man kaum. 

Allerdings verschiebt sich der Rundenanfang bei dieser Art in jeder Runde eine Masche nach links und die Zunahmen sitzen dadurch auch nicht übereinander, was bei dem Bodenmuster der Mochila schwierig werden könnte. Da werde ich mein Köpfchen bestimmt ein wenig anstrengen müssen. 

Mein erster Versuch oben hat sich leider auch ein wenig gewölbt, ich darf also die Fäden nicht ganz so fest anziehen. Aber wie war das, Übung macht den Meister.